Baufachzeitung

25.06.2017

Baustoffe + Bauchemie

Brandschutz mit Vermiculit

Miprotec M-Brandschutzplatten sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Eine Spachtelkante und die Papierkaschierung ermöglichen die unmittelbare Endbehandlung. Foto: Techno-Physik Eng. GmbH, Essen

Die herausragenden bauphysikalischen Eigenschaften von Vermiculit, einem mineralischen Gestein vulkanischen Ursprungs, sind schon schon lange bekannt. Sie machen Miprotec-Produkte seit Jahrzehnten zu einem technisch überlegenen Brandschutzmaterial für die Verarbeitung im baulichen Brandschutz.

Vermiculit gehört zu den Tonmineralen, es findet es bei der Schalldämmung sowie im Brandschutz Anwendung. Aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit (λ = 0,06 - 0,07 W/(m·K)) wird es auch in Form von Wärmedämmplatten oder als nichtbrennbarer Plattenwerkstoff (A1 bzw. A2 nach DIN 4102) im Schiffsinnenausbau und auch im Hochbau verwendet.

Baubiologen haben, neben den Medizinern, in wenigen Jahren – fast im Wortsinne – schon eine Menge Staub aufgewirbelt. Sie stellten fest, dass unser persönliches Wohlbefinden und unsere Gesundheit zu einem Großteil von der Qualität der Innenraumluft und der im Hausbau eingesetzten Materialien abhängen. Sie haben beispielsweise die außerordentliche Schädlichkeit von Feinstäuben herausgefunden, die Auswirkungen eines zu hohen CO2-Gehalts auf die Konzentration und von flüchtigen Organischen Stoffen (VOC) auf allergiegeplagte Personengruppen analysiert. Außerdem haben Baubiologen die Sinne der Bevölkerung für die Bedeutung wohngesunder Bauweisen geschärft und die Senkung vieler schädlicher Bestandteile in Bauprodukten herbeigeführt.

Vor einiger Zeit haben Baubiologen auch die Auswirkungen von Miprotec-Brandschutzprodukten auf die Wohngesundheit untersucht. Unter anderem testeten Wissenschaftler des renommierten Instituts für Baubiologie in Rosenheim (IBR), inwieweit Miprotec-Brandschutzplatten aus Vermiculit die Besiedlung mit Keimen und Schimmelpilzen begünstigen – das Ergebnis mehrwöchiger Einzeltests ergab: Sie tun es überhaupt nicht.

Zusätzlich wurden die Platten auf Schwermetalle, VOC und Radioaktivität hin überprüft – mit guten Ergebnissen. Deshalb dürfen Miprotec-Produkte nun das begehrte Siegel „Geprüft und empfohlen vom IBR“ führen. Bereits beim Zuschnitt erweisen sich die MIPROTEC-Platten als wenig gesundheitsbelastend, denn es fallen weder Fasern noch gesundheitsgefährdende Feinstäube an. Das trägt schon während der Verarbeitung zu einer sauberen Baustelle bei.

 

Techno-Physik Eng. GmbH, www.miprotec.com

 

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