Baufachzeitung

29.06.2017

Baustoffe + Bauchemie

Sanierung von feuchten und versalzenen Wänden mit der Technik der abgekoppelten Oberfläche

SikuSan-Verfahren Sanierung von feuchten und versalzenen Wänden

Feuchte Wände oder Keller kommen bei älteren Gebäuden häufig vor. Selbst nach umfangreichen Abdichtungen bleibt oft salzbedingte Feuchtigkeit oder Kondensat im Mauerwerk zurück und bleibt ein Problem. Vermeintlich günstige Sanierungsvarianten sind oft nicht nachhaltig und auf Dauer nicht wirtschaftlich. Das »SikuSan-Verfahren« ermöglicht thermisch und kapillar abgekoppelte Wandoberflächen. Dabei werden die Wände mit dem patentierten dreilagigen Gewebe versehen und anschließend verputzt.

Das Verbundgewebe besteht aus einem kapillaraktiven Vlies zur Wandseite, das die salzhaltige Feuchtigkeit aufnimmt. Die Salze kristallisieren in die zweite Schicht - die 10 Millimeter starke Distanzlage - aus, wo auch die Feuchtigkeit verdunstet. Die dritte Lage des Gewebes wird von einem putzseitigen Vlies gebildet, das als Trennung zwischen Distanzlage und Putz dient.

Da das gesamte System diffusionsfähig ist, wird keine Feuchtigkeit kaschiert oder verschoben. Die Distanzlage bietet den Salzen 10-mal mehr Raum als der Porenraum eines Salzspeicherputzes. Deshalb ist das »SikuSan-System« nach Herstellerangabe wesentlich dauerhafter als ein herkömmliches Sanierputz-System. Somit ist das System geeignet für z.B. dauerhafte und wirtschaftliche Kellersanierungen oder Sockelinstandsetzungen. Bei hochwertiger Nutzung mit hohen Ansprüchen an Raumluftfeuchtigkeit und -qualität kann »SikuSan« mit einem dezentralen Lüftungsgerät kombiniert werden.

likad Saniertechnik GmbH, www.sikusan.de

 

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