Baufachzeitung

18.08.2017

Glasfassade + Fenster

Komplettsanierung mit hoher Energieeffizienz

Durch Umbau und Sanierung wieder zu neuem Leben erweckt. Für sich und ihre beiden Kinder haben die Bauherren das Haus in ein Schmuckstück mit zeitgemäßem Wohnkomfort verwandelt. Foto: Kneer-Südfenster
Vorher: Die Stadtvilla aus den 1920er Jahren lag unscheinbar und mit unverkennbaren Spuren der Vergänglichkeit wie im Dornröschenschlaf. Foto: Kneer-Südfenster
Großzügige, lichtoffene und dabei nicht einsehbare Wohnräume mit hoher Funktionalität wünschten sich die Bauherren. Dazu wurde das Haus fast komplett entkernt und mit großen Fenstern und Terrassentüren von Kneer-Südfenster ausgestattet. Foto: Kneer-Südfenster
Großzügige, lichtoffene und dabei nicht einsehbare Wohnräume mit hoher Funktionalität wünschten sich die Bauherren. Dazu wurde das Haus fast komplett entkernt und mit großen Fenstern und Terrassentüren von Kneer-Südfenster ausgestattet. Foto: Kneer-Südfenster
Großzügige, lichtoffene und dabei nicht einsehbare Wohnräume mit hoher Funktionalität wünschten sich die Bauherren. Dazu wurde das Haus fast komplett entkernt und mit großen Fenstern und Terrassentüren von Kneer-Südfenster ausgestattet. Foto: Kneer-Südfenster
Wohnen, Essen und Kaminbereich bilden eine Einheit, sind aber über Eck gelegen und dadurch räumlich schön gegliedert. Foto: Kneer-Südfenster
Wohnen, Essen und Kaminbereich bilden eine Einheit, sind aber über Eck gelegen und dadurch räumlich schön gegliedert. Foto: Kneer-Südfenster
Die Farbe Weiß, viel Bewegungsfreiheit und Helligkeit geben auch in der Küche den Ton an. Foto: Kneer-Südfenster
Die Farbe Weiß, viel Bewegungsfreiheit und Helligkeit geben auch in der Küche den Ton an. Foto: Kneer-Südfenster
Das Badezimmer mit Zugang zur oberen Terrasse – als Fortsetzung der Wellnesszone nach draußen. Foto: Kneer-Südfenster

Kaum wiederzuerkennen ist das Wohnhaus von Familie Lang aus den 1920er Jahren nach einer Komplettsanierung. In einer Kleinstadt südlich von Nürnberg lag es unscheinbar wie im Dornröschenschlaf, als Sandra und Andreas Lang es auf der Suche nach einer Immobilie entdeckten: in bester Lage und mit einem schönen Garten, direkt am Waldrand und dabei doch stadtnah. Die Bauherren haben auf den ersten Blick das Potenzial erkannt, das in der alten Stadtvilla steckt, und sie durch Umbau und Sanierung wieder zu neuem Leben erweckt. Für sich und ihre beiden Kinder haben sie das Haus in ein Schmuckstück mit zeitgemäßem Wohnkomfort verwandelt.

Bei der Modernisierung konnte Bauherrin Sandra Lang dank ihrer Leidenschaft für Architektur und Wohnkultur sehr viele eigene Ideen einbringen. Wichtig war den Bauherren aber auch, dass das Haus nicht nur optisch, sondern auch energetisch eine neue Qualität erhält. Aus diesem Grund haben sie ihre Ideen mit Klaus Lehmeyer, Inhaber eines auf Energieeffizienzkonzepte, Bauplanung und -abwicklung spezialisierten Ingenieurbüros, besprochen und mit seiner professionellen Hilfe umgesetzt.

Das zweistöckige Gebäude wurde fast komplett entkernt und erhielt lichtoffene und – dank der Hanglage und des angehobenen Terrassenbereichs – nicht einsehbare Wohnräume mit hoher Funktionalität. Das gelang in dem bestehenden Gebäude mit relativ geringen Eingriffen. Zusätzlich nutzten Planer und Bauherren die winkelförmige Grundform für einen einstöckigen Anbau. Das Haus bekam einen Vollwärmeschutz, eine neue Gas-Brennwert-Heizung, neue Elektroleitungen und großzügige moderne Fenster. Nach sieben Monaten Bauzeit erstrahlte das Haus in neuem Glanz und bietet heute mit 184 Quadratmeter Wohnfläche viel Platz für die vierköpfige Familie.

Im Erdgeschoss führt ein weitläufiger Terrassenbereich in Aussichtslage fast um den gesamten Wohnraum. Dafür, dass er ebenerdig vom Erdgeschoss aus begehbar ist, wurde das Grundstück aufgeschüttet und die Hanglage erst einmal entsprechend nivelliert. Der großzügige Lounge-Bereich im Freien ist heute der Lieblingsplatz von Familie Lang. Er setzt den Wohnraum im Sommer nach draußen fort, denn die Terrasse ist bequem und nahezu barrierefrei über mehrere Fenstertüren zugänglich.

Im Erdgeschoss ist ein offener, heller Bereich für Wohnen, Essen, Kaminecke sowie ein separates Büro entstanden. Das Schlafzimmer mit Ankleide, zwei Badezimmer und zwei Kinderzimmer sind im Obergeschoss untergebracht. Hier ist eine Dachterrasse, die vom Bad aus zugänglich ist, die Fortsetzung des Wellnessbereichs.

Für viel Licht und schöne Blickbezüge nach draußen sorgen die neuen Fenster und vierflügelige Terrassentüren. Die Bauherren entschieden sich für die Kunststoff-Fenster »KF 614« von Kneer-Südfenster. Ihre hochwertige Acrylcolor-Oberfläche ist besonders farbecht, kratzfest und witterungsbeständig. Im Farbton »Edelweiß« passen die Fenster und Terrassentüren optimal zum modernen Erscheinungsbild des Hauses – die Farbe erhält dauerhaft ihre Brillanz. Hinzu kommen eine solide Verarbeitung mit zwei Dichtungsebenen, die gute Dämmeigenschaften garantieren: einen Wärmedämmwert von UW = 1,3 W/m²K und einen hohen Schallschutz.

Die Bauelemente bieten einen hochwertigen aufliegenden Beschlag und mit zwei zusätzlichen Pilzzapfen bereits standardmäßig einen erhöhten Einbruchschutz – und sind dabei äußerst pflegeleicht. Nicht zuletzt mussten die Bauherren die Kosten der Komplettsanierung im Blick behalten – auch hier kamen ihnen die Kunststoff-Fenster mit ihrem günstigen Preis-Leistungsverhältnis entgegen. Raffstores und Rollläden mit z.T. elektrischer Bedienung sorgen für Verschattung und ein angenehmes Raumklima auch in der warmen Jahreszeit. An der Nordseite ersetzen Rundfenster als Sonderanfertigung von Kneer-Südfenster die veralteten Glasbausteine und sorgen für neue Licht-Akzente.

Die Rechnung ist auch mit Blick auf die Heizkosten voll aufgegangen. Denn im Vergleich zum unsanierten Altbau spart das Haus jetzt mit Dämmung, neuen Fenstern und neuer Heizungsanlage ca. 73 Prozent der Heizkosten ein. Der Jahresprimärenergiebedarf, der vorher bei 472 kWh//(m²a) lag, konnte auf 129 kWh/(m²a) reduziert werden, wie Berechnungen von Klaus Lehmeyer gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 ergaben. Mit Potenzial nach oben. Denn die Gas-Brennwertanlage ist für die solare Brauchwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung bis zur Aufdachmontage vorbereitet. Dabei machen die solaren Gewinne durch die großzügige Verglasung die Wärmeverluste mehr als wett.

Kneer GmbH www.kneer-suedfenster.de

Projektdaten

Gebäudetyp: Einfamilienhaus
Umbau und Erweiterung: 2005/2006
Architekt: Ingenieurbüro Lehmeyer, www.sun-haus.com
Bauzeit: 7 Monate
Bauweise: Massivbauweise
Umbauter Raum: 1170 m³
Nutzfläche: ca. 271 m²
Wohnfläche: ca. 184 m²
Anzahl Geschosse: 2
Geschossfläche: 222 m²
Außenwände: Hohllochziegel + 10cm WDVS WLG035
Fassade: Putz
Innenwände: Hohllochziegel
Decke KG gegen Kaltraum: Stahlbeton, Perlittschüttung, Wärmedämmung, Estrich
Decke DG gegen Kaltraum: Fehlboden, gedämmt
U-Werte:
OG gegen Kaltraum: 0,42 W/m²K
Außenwände: 0,28 W/m²K
EG gegen Kaltraum: 0,23 W/m²K

Fenster und: Kunststoff-Fenster KF 614
Terrassentüren: von Kneer-Südfenster, Oberfläche Acryl RAL 9010 Edelweiß
Bautiefe: 74 mm

U-Wert Fenster: UW = 1,3 W/m²K
(Verglasung: 4/16/4 Ug = 1,1 W/m²K)

Terrassentüren: UW = 1,3 W/m²K
(Verglasung: 4/16/4 Ug = 1,1 W/m²K)

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