Baufachzeitung

23.08.2017

Baunachrichten Baufachzeitung

Transparenz bei der Heizkostenabrechnung

Ob ein sehr hoher Verbrauch die Ursache dafür ist oder doch nur ein kalter Winter, können Verbraucher mit dem kostenlosen Monitoring der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) feststellen. Das Instrument richtet sich an Bewohner von Einfamilienhäusern sowie an Nutzer von Wohnungen mit Etagenheizung. Diese tragen Daten wie die Anzahl der Bewohner, die Wohnfläche und den Verbrauch aus der Heizkostenabrechnung ein. Anschließend wird der Verbrauch an Heizenergie online dokumentiert und ausgewertet. Es ist möglich, Angaben zu mehreren Jahren zu hinterlegen und dadurch die Entwicklung zu beobachten.

Auf diese Weise lassen sich das eigene Heizverhalten und der Erfolg von energetischen Maßnahmen überprüfen. Die Ergebnisdarstellung erfolgt in Form von Grafiken. Sie ordnen den Energieverbrauch u.a. auf einer Farbskala ein, auf der der energetische Standard des Hauses im Vergleich mit anderen Gebäuden dargestellt ist. Mit Hilfe von Daten des Deutschen Wetterdienstes kann zudem stets der Einfluss des Wetters berücksichtigt werden.

Das Monitoring der Deutschen Energie-Agentur GmbH ist im Internet unter www.zukunft-haus.info/heizenergieverbrauch zu finden.

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