Baufachzeitung

20.10.2017

1. Willicher Praxistage Geothermie mit Brötje

Am 24. und 25. September starten die „1. Willicher Praxistage Geothermie“ im Energiezentrum Willich (Nordrhein-Westfalen). Im Fokus steht das neu angelegte Erdwärmesonden-Testfeld, das unter anderem auch zwei Sole/Wasser-Wärmepumpen von Brötje mit Energie versorgt.

Ziel des Demonstrations- und Forschungsprojektes ist, die oberflächennahe Geothermie stärker auf dem wachsenden Markt der Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Hierfür können sich Interessierte in dem Energiezentrum über die Planung, Ausführung sowie Betriebsweise von Wärmepumpen inklusive der zugehörigen Sonden informieren und die verschiedenen Wärmequellenarten miteinander vergleichen. Zu diesem Zweck wurden auf dem Testfeld insgesamt je drei Koax- und drei Doppel-U- sowie 18 Helix-Sonden installiert. Im Ausstellungsraum stehen die zugehörigen drei Wärmepumpentypen, mit denen das Gebäude im Winter beheizt, im Sommer „passiv gekühlt“ sowie mit Trinkwarmwasser versorgt wird. Um die Effizienz der Anlagen zu verdeutlichen, werden mittels einer speziellen Regelung sämtliche Daten erhoben und analysiert.

Willicher Praxistage Geothermie mit Brötje

Brötje ist bei dem Projekt mit zwei unterschiedlichen Sole/Wasser-Wärmepumpen aus der SensoTherm-BSW-Reihe vertreten, die mit einem 300 l fassenden, bodenstehenden Pufferspeicher PSW kombiniert wurden. Die beiden Geräte zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
1. Die SensoTherm BSW-KC – hier mit 6 kW Heizleistung zzgl. 6-kW-Heizstab – weist einen COP von 4,6 auf und ist bereits ab Werk mit der Funktion „passives Kühlen“ ausgestattet. Sie verfügt über einen integrierten, 200 l fassenden Trinkwasserspeicher, mit dem eine Trinkwassertemperatur von 60°C ohne Einsatz des E-Heizstabes zu erreichen ist. Die maximale Vorlauftemperatur wird mit 65°C angegeben.
2. Die SensoTherm BSW wurde ebenfalls mit einer Heizleistung von 6 kW plus 6-kW-Elektroheizstab eingesetzt und erreicht einen COP von 4,3. Durch ein spezielles Zubehör-Set eignet auch sie sich zur passiven Kühlung des Ausstellungsraums. Darüber hinaus ist sie problemlos mit Solarthermie zu kombinieren, ist smart-grid-ready und kaskadenfähig.

Brötje, www.broetje.de

 

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