Baufachzeitung

20.11.2017

Kongress »Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt«

Die Referenten des Kongress »Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt«

Stadtentwicklung ist ein Thema von globaler Bedeutung. Ob und wie erfolgreich sich eine Stadt entwickelt, zeigt sich im Leben eines jeden Einzelnen vor Ort. Den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Ansprüchen an urbane Modernität zu genügen, ist eine gewaltige Herausforderung für Politik, Unternehmen, Wissenschaft, Stadtplaner, Architekten und Zivilgesellschaft.

Auf dem Kongress »Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt« am 24. und 25. Juni 2014 stellt die Stuttgarter Zeitung den Stand der Diskussion zum Thema Stadtentwicklung dar und informiert über herausragende Projekte sowie innovative Lösungsansätze. Der Kongress, der gemeinsam mit der Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH organisiert wird, soll dauerhaft im deutschsprachigen Raum etabliert werden.

Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft erläutern ihren Blick auf das große Ganze und geben konkrete Hinweise. Der weltweit erfolgreiche Architekt Ole Scheeren berichtet über die rasante Entwicklung der Mega-Cities in Asien. Mit der ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth wird über das Stadtquartier der Zukunft diskutiert. Mit Lyon Confluence wird das europaweit größte Stadtentwicklungsprojekt vorgestellt und mit Frank Mastiaux, dem Chef des Energieriesen EnBW, die Energiewende in der Stadt besprochen. Der Kongress informiert darüber, wie sich ein Weltkonzern wie die Daimler AG auf die Mobilität von morgen einstellt. Zudem wird die Frage aufgeworfen, warum infrastrukturelle Großprojekte so oft aus dem Ruder laufen. Klaus Grewe, ein international erfolgreicher Projektmanager, zeigt auf, dass es auch anders geht.

Darüber hinaus sprechen u.a. Manfred Hegger, Werner Sobek, Konrad Rothfuchs und Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart.

Innerhalb des zweitägigen Kongresses werden vier Themenkomplexe diskutiert:

- Welche inhaltlichen, zeitlichen und ökonomischen Fragen müssen bei der zukünftigen Städteentwicklung beachtet werden?
- Wie sehen zukünftige Mobilität und Energiegewinnung in den Stadtquartieren aus?
- Welche Großprojekte sind für die wachsende Bevölkerungsdichte und die städtische Infrastruktur sinnvoll?
- Mit welchen stadtstrukturellen, ökonomischen, ökologischen und demografischen Umbrüchen ist zu rechnen?
- Welche Kriterien stehen mittel- und langfristig im Zentrum der Planungen um eine vielversprechende Perspektive zu bieten?

Der Kongress ist als Fortbildungsveranstaltung bei der Architektenkammer Baden-Württemberg mit 7 Unterrichtsstunden in der Fachrichtung Architektur und Stadtplanung für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Anmeldung bis zum 18. Juni unter www.stuttgarter-zeitung.de/kongress

 

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