Baufachzeitung

25.06.2017

Die Energiewende als Gemeinschaftswerk

Energiewende als Gemeinschaftswerk

Wie können Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik beim Umsetzen der Energiewende besser zusammenarbeiten? Dies ist Thema einer Podiumsdiskussion, welche die Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS am 9. Oktober 2013 um 19 Uhr im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ausrichtet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zum Mitdiskutieren eingeladen. Die öffentliche Veranstaltung ist Teil der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „Energy Systems in Transition“ vom 9. bis 11. Oktober am ZKM und der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe.

Teilnehmer der öffentlichen Diskussion „Die Energiewende als Gemeinschaftswerk – Erwartungen an Wissenschaft, Politik und Bürgerschaft“ sind die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom Bundesforschungsministerium, Professorin Gesine Schwan, Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance, und Professor Armin Grunwald vom KIT, Sprecher der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS. Moderator ist Professor Ortwin Renn von der Universität Stuttgart, ebenfalls Sprecher von ENERGY-TRANS. Die Diskussion soll neue Einblicke in die Umsetzung von wissenschaftlichen Ergebnissen in politisches Handeln liefern. Dabei geht es auch und vor allem um die Rolle der Bürgerinnen und Bürger bei der flächendeckenden Verwirklichung der Ziele der Energiewende. Gerade Fragen der Beteiligung der Bevölkerung an Planungen für neue Infrastrukturen sind für das Gelingen der Energiewende essenziell.

Die Forschung in der vom KIT koordinierten Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS widmet sich den Anforderungen an die Transformation des nationalen und europäischen Energiesystems in Verbindung mit der Energiewende. Dabei betrachtet ENERGY-TRANS das Energiesystem vor allem von der gesellschaftlichen Bedarfs- und Nutzerseite her und untersucht die vielfältigen Schnittstellen zwischen technischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren, die den Umbauprozess hin zu neuen Infrastrukturen bestimmen. Die Ergebnisse sollen handlungsorientiertes Wissen für eine effiziente und sozialverträgliche Ausgestaltung des künftigen Energiesystems bereitstellen.

Bei der Konferenz „Energy Systems in Transition – Inter- and Transdisciplinary Contributions“ erörtern Wissenschaftler verschiedener Disziplinen Bedingungen und Auswirkungen des nachhaltigen Umbaus der Energieversorgung. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem erneuerbare Energien aus systemischer Perspektive, Smart Grids unter interdisziplinären Aspekten, die Steuerung von komplexen Transformationsprozessen, Partizipation und öffentliche Akzeptanz, die Rolle von Städten und Regionen bei der Transformation des Energiesystems sowie Energie und wirtschafliche Entwicklung.

Informationen zur Konferenz gibt es unter www.energy-trans.de/conference-2013/index.php

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