Baufachzeitung

23.10.2017

Deutsch-Niederländisches Unternehmerforum zum Thema Urbanisierung

Das weltweite Wachstum der Städte und die daraus folgenden Geschäftschancen sind das Thema eines deutsch-niederländischen Unternehmerforums am Mittwoch, 13. November 2013, 13-17:30 Uhr, im Haus der Wirtschaft in Berlin. Die Urbanisierung gehört zu den wichtigsten Megatrends unserer Zeit. Schon heute leben auf der Erde mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Bis 2030 rechnen die Vereinten Nationen weltweit mit fünf Milliarden Stadtbewohnern.

„Deutschland und die Niederlande gehören zu den Ländern, die von dieser Entwicklung am stärksten profitieren können“, sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK), die das Forum organisiert. Vor allem die Branchen Bau, Mobilität, Energie und Einzelhandel seien gefragt. „Die Anforderungen an urbane Zentren ändern sich radikal“, so Gülker: „Wir stellen immer höhere Ansprüche an Dienstleistungen, wollen mobil sein und dennoch der Umwelt nicht schaden, schätzen Individualität, möchten rund um die Uhr einkaufen können und suchen eine Infrastruktur, die das alles möglich macht. Deutsche und niederländische Unternehmen geben darauf schon heute beeindruckende Antworten.“

Neben führenden Zukunftsforschern werden in Berlin auch Unternehmer selbst zu Wort kommen. So sammelt die Daimler-Tochter car2go erste Erfahrungen mit eigenen Carsharing-Flotten in Großstädten. Architekt Markus Sporer vom niederländischen Büro Benthem Crouwel betreut internationale Städtebauprojekte. Thomas Bachl, Chef des Consumer Panels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), bietet Einblicke in die Wünsche urbaner Käufer. Und Jungunternehmer Max Wittrock vom Internethändler My Muesli erläutert aus praktischer Sicht, warum individuellere Produkte schon heute notwendig sind.

„Urbanisierung ist ein Milliardengeschäft, das mit gesellschaftlichem Wandel und hoher globaler Verantwortung einher geht“, sagt Gülker. Das bilaterale Forum in Berlin bringt Experten und Entscheider aus beiden Ländern zusammen. Es bietet damit eine bislang einmalige Chance, von den Erfahrungen des anderen Landes zu lernen und grenzüberschreitende Kooperationen aufzubauen.

Anmeldungen sind über die Internetseite der Handelskammer, www.dnhk.org, möglich. Dort findet sich auch eine Übersicht aller Sprecher. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

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