Baufachzeitung

18.08.2017

Heizungstechnik

Gasversorgung wird bis zum Jahr 2030 schrittweise von Erdgas LL auf Erdgas E umgestellt

In Nord- und Westdeutschland wird die Gasversorgung bis zum Jahr 2030 schrittweise von Erdgas LL auf Erdgas E umgestellt. Gut vorbereitet auf die Gasartenumstellung sind Installateure und Betreiber mit den Brennwertgeräten von Brötje, die über eine elektronische Verbrennungsoptimierung verfügen, da sie für beide Gasarten geeignet sind.

Der EcoTherm Plus WGB EVO (oben) sowie der EcoCondens BBS EVO verfügen über die elektronische Verbrennungsoptimierung. Daher arbeiten sie sowohl mit Erdgas LL als auch mit Erdgas E. Bilder: August Brötje GmbH, Rastede

Da das hochkalorige Erdgas E einen höheren Energiegehalt aufweist, hat die Lieferumstellung häufig Folgen für die Betriebsweise der eingesetzten Gasgeräte. So sind sie unter Umständen vor Überlastung zu schützen, indem bei einigen Geräten z. B. die Düsen gewechselt werden. Dies liegt in der Verantwortung des Gasversorgers, der ein Vertragsinstallationsunternehmen beauftragt, ist aber nicht bei jedem Gerät einfach möglich. Für den Betreiber der Heizungsanlage entstehen zwar keine direkten Kosten, jedoch ggf. ein erhöhter Zeit- und Organisationsaufwand.

Der EcoTherm Plus WGB EVO (oben) sowie der EcoCondens BBS EVO verfügen über die elektronische Verbrennungsoptimierung. Daher arbeiten sie sowohl mit Erdgas LL als auch mit Erdgas E. Bilder: August Brötje GmbH, Rastede

Auf der sicheren Seite sind alle Beteiligten, wenn sie jetzt auf die Gas-Brennwertgeräte EcoTherm Plus WGB EVO und EcoCondens BBS EVO von Brötje setzen. Sie sind mit einer elektronischen Verbrennungsoptimierung (EVO) ausgestattet, die sich über eine spezielle Sensorik und ein Gasventil mit elektrischem Stellantrieb von selbst kalibriert, sodass keine werksseitige Voreinstellung der Gasart erforderlich ist. Bei herkömmlichen Geräten mit differenzdruckgeregelten Gasventilen ist eine jährliche Überprüfung der Einstellung empfehlenswert, um eine gleichbleibende Verbrennungsqualität zu gewährleisten. Dies ist bei den Geräten mit EVO-Technik nicht nötig. Außerdem ist eine wiederkehrende Überprüfung durch den Schornsteinfeger bei diesen Geräten nur noch alle drei Jahre erforderlich.

August Brötje GmbH, www.broetje.de

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