Baufachzeitung

23.05.2018

Heizungstechnik

Minimaler Flächenbedarf für Sole-Wärmepumpen

Flächenbedarf für Sole-Wärmepumpen

Wärmepumpen sind längst kein Nischenprodukt mehr und sie sind, bei richtiger Handhabung, ökologisch, aber auch ökonomisch, äußerst sinnvoll. Es stellt sich dabei gleich zu Anfang die Frage, welchem Medium die Energie entzogen werden soll, der Außenluft, der Erde in der Tiefe oder der oberflächennahen Erde.

Die Nutzung der Erdwärme in geringer Tiefe, also dort, wo sich die Erde nicht zuletzt durch versickerndes Regenwasser rasch regenerieren kann, weist ein äußerst günstiges Kosten-/Nutzenverhältnis auf, ist nicht genehmigungspflichtig und leicht zu installieren.

Allerdings verlangen rohrbasierte Erdwärmekollektoren nach großen Flächen, um die Sole, den Energieträger zur Wärmepumpe, ausreichend aufladen zu können; man spricht von der zwei- bis dreifachen Gebäudenutzfläche – und das kann bei relativ kleinen Grundstücken oder verhältnismäßig großen Gebäuden leicht das Aus für diese ansonsten doch wünschenswerte Technik bedeuten. GeoCollect hat deshalb einen Erdwärmekollektor entwickelt, der aufgrund seiner speziellen, flächigen Ausbildung eine sehr große Oberfläche für den Energieaustausch bereitstellt. Zudem wird die Sole beim Durchfließen der Kollektoren stark verwirbelt, was den Prozess zusätzlich intensiviert.

Im Ergebnis kommen diese Systeme mit einem Drittel – bei einer Verlegung in zwei Ebenen sogar mit einem Sechstel – der Gebäudenutzfläche aus; für ein Einfamilienhaus mit 180 m² Wohnfläche würde also in der Standardverlegung eine Gartenfläche von 60 Quadratmeter ausreichen, um die Wärmepumpe mit einer ausreichenden Entzugsleistung zu versorgen.

Dank dieser neuen Technik können Sole-Wärmepumpen nun häufig auch dort eingesetzt werden, wo dies bislang unmöglich schien.

GeoCollect GmbH, www.geocollect.de

Bild: GeoCollect

Nachrichten + Wissen

Versorgungs- + Bautechnik