Baufachzeitung

28.04.2017

Heizungstechnik

Heizen mit der Infrarotwand

Die Infrarotwand »Harmony« sorgt eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum. Die massiven FCN-Wandelemente verfügen über eine sehr flache Heizfolie. Bild: F. C. Nüdling GmbH & Co. KG

Beim Heizen gilt die Devise: “So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ Energiesparende Heizkonzepte sind daher gefragt. Eine besonders zukunftsträchtige Art der Wärmeerzeugung bietet die F.C. Nüdling Fertigteiltechnik GmbH + Co. KG mit der Infrarotwand »Harmony« an. Sie erzeugt die Wärme genau dort, wo sie gebraucht wird und bietet damit eine gute Alternative zu den herkömmlichen Heizsystemen. Der Unterschied zur klassischen Heizung liegt in der Art der Wärmeverteilung.

Herkömmliche Heizkörper erwärmen die Luft im Raum. Diese steigt zur Zimmerdecke, strömt zur gegenüberliegenden Wandseite und nimmt dabei stetig an Temperatur ab. Das hat zur Folge, dass der Mensch diese Wärme als weniger behaglich empfindet. Im Gegensatz dazu erwärmt die Infrarotheizung die Umgebungsluft kaum. Sie erwärmt lediglich die in der Umgebung vorhandenen Körper, die die Infrarotstrahlung absorbieren. So ergibt sich im gesamten Raum eine konstante Temperatur sowie eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit.

Bei der Infrarotwand »Harmony« handelt es sich um massive FCN-Wandelemente. Als Wärmeerzeuger wird eine äußerst leichte und ultraflache (0,1 Millimeter) Heizfolie eingesetzt, die in die Putzschicht der Elemente integriert ist. Kleinste Carbonfasern dienen als Leiterbahnen, die den Strom effektiv in Wärme umwandeln. Für angenehme Temperaturen sind Heizleistungen ab 60 W/m² verfügbar. Die Raumtemperatur lässt sich über Temperaturfühler regeln und die Wärme einfach durch einen Schalter an- oder ausschalten.

Durch die individuelle Betriebsweise über digitale Thermostatregler bietet die Infrarotwand, speziell in Kombination mit regenerativer Energie, eine besonders saubere Art der Raumtemperierung. Da die Wandheizung mit Niedervolttechnik betrieben wird, ist die Spannung ungefährlich. Auch bei nachträglicher Beschädigung – beispielsweise durch das Einschlagen eines Nagels – treten keine Gefahren oder Beeinträchtigungen auf.

F. C. Nüdling GmbH & Co. KG, www.nuedling.de

 

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