Baufachzeitung

16.12.2017

Heizungstechnik

Boden-Heizsystem mit Aluminium-Leitblechen

TECEfloor Universalpanel Boden-Heizsystem mit Aluminium-Leitblechen

Mit dem TECEfloor Universalpanel (UP) ist eine vollflächige Belegung mit Aluminium-Leitblechen unkompliziert möglich. In einer neuen, umfassenden Broschüre sind die technischen Informationen nun zusammengefasst.

Das Universalpanel ist dank geringer Aufbauhöhe von 30 Millimetern für Altbausanierungen geignet. Es ist im Trocken- und Nassbau sowie für Boden, Wand und Decke einsetzbar. Das TECE-Produkt hat auch heiztechnisch etwas zu bieten: Zusammen mit einer speziellen, gut wärmeleitenden Lastverteil- und Entkopplungsmatte lassen sich die Heizelemente ohne schwere Speichermassen direkt mit Fliesen oder Laminat belegen. Das Ergebnis: ein Heizsystem, das schnell reagiert und vor allem in den Übergangszeiten ein bedarfsgerechtes Heizen ermöglicht – bei moderaten Vorlauftemperaturen.

In einer 60-seitigen Broschüre hat TECE alle Informationen zum TECEfloor Universal-Panel festgehalten. Ob Ein-Mann-Montage, Omega-Rohrführung oder werkzeuglose Breiten- und Längenanpassung: Hier erfahren Fachleute alles Wissenswerte. Übersichtlich gestaltet werden verschiedene Anwendungsbereiche – inklusive Querschnitten und Aufbauten – erläutert.

Vollflächig mit Aluminiumblechen belegte Systeme sind effizienter. Sie erreichen bei gleichen Verlegeabständen eine ganzflächige, schnelle Wärmeverteilung und damit deutlich höhere Leistungen als Systeme mit Stahlstreifen. Bei gleicher Leistung reichen daher oft weitaus geringer Systemtemperaturen oder größere Verlegeabstände.

EPS-Trägerplatten, in denen bauseits Wärmeleitbleche verlegt werden, weisen oft eine Reihe von Hohlstellen auf. Sie erfordern daher aus statischen Gründen in der Regel eine Belegung mit mindestens 25 Millimeter Trockenestrich. Das erhöht den Montageaufwand, das Gewicht und die Systemtemperaturen. Vollflächige Systemelemente weisen keine Hohlstellen auf und können daher mit speziellen Entkopplungsmatten direkt mit Fliesen oder Laminat belegt werden.

Auch im Trockenbau und in der Renovierung muss der Mindest-Wärmeleitwiderstand gegen angrenzende beheizte Räume von 0,75 m²K/W eingehalten werden. In der Renovierung ist dieser durch den bestehenden Aufbau oft nicht gewährleistet, daher sollten die Systemelemente diesen Mindestwert aufweisen. Dieser gilt übrigens auch für Wandheizungen!

Musterverlegepläne geben Auskunft über Heizkreis-Varianten. In den Produktdatenblätter finden sich mitunter Varianten, Größen und Artikelnummern. Auf den Seiten erfährt man grafisch gestaltete Einzelheiten zum System, aus den Leistungstabellen sind weitere Details ersichtlich. Insgesamt dient die Broschüre den Profis als eine Art Nachschlagewerk für das Fußbodenheizungsprogramm.

Die Broschüre kann unter Telefon 02572/928-0 oder Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.

TECE GmbH, www.tece.de

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