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Instandhaltung von Betonbauwerken gehört zu den besonders anspruchsvollen Bauaufgaben, deren Bewältigung viel Fachkenntnisse und umfangreiche Erfahrungen voraussetzt. Neben einer fachgerechten Ausführung kommt hier vor allem der sachkundigen Planung im Vorfeld eine wichtige Funktion zu. Als wichtige Plattform für den Erfahrungsaustausch dazu hat sich der in diesem Jahr bereits zum 14. Mal stattfindende GUEP-Planertag einen Namen gemacht. Auftraggeber, Bauaufsicht, sachkundige Planer, ausführende Unternehmen – kurz alle an der Betoninstandsetzung Beteiligten – profitieren dabei von Berichten über anspruchsvolle Projekte sowie Hinweisen zu den neuesten Forschungsergebnissen und aktuellen Entwicklungen. Parallel zur Tagung informiert eine Fachausstellung über Produkte und Dienstleistungen rund um die Betoninstandhaltung.

Die Veranstaltung startet gleich mit zwei Beiträgen zur Instand-haltungsrichtlinie. Dr.-Ing. Michael Fiebrich, von der BauIngenieurSozietät Sasse-Fiebrich, Aachen und Vorsitzender der GUEP, Krefeld, zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung des Gelbdrucks bei der täglichen Arbeit eines Sachkundigen Planers im Zuge der Ist-Zustandsaufnahme und der Erarbeitung von Instandsetzungskonzepten sowie von Leistungsverzeichnissen auf. Direkt anschließend stellt Dr.-Ing. Wilhelm Hintzen, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin, die Frage: „Eine neue Instandhaltungs-Richtlinie: Vision oder Verwirklichung in 2020?“ und berichtet dabei über die Arbeit der Projektgruppe "TR Instandhaltung von Betonbauwerken". Diese wurde vom Deutschen Institut für Bautechnik als Antwort auf den Beschluss der Fachkommission Bautechnik der Bauminister-konferenz eingerichtet, um eine technische Regel zur Spezifikation von Leistungsmerkmalen und Anforderungen an Instandsetzungsprodukte zu formulieren.

Um die „Aspekte der Digitalisierung von Bestandsbauwerken im Zuge der Ist-Zustandsaufnahme“ geht es im Vortrag von Professor Dr.-Ing. Christian Glock, der das Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktion an der Technischen Universität Kaiserslautern vertritt. Dabei gibt er einen Überblick über den Kenntnisstand der Digitalisierung von Bestandsbauwerken, die im Gegensatz zum Neubau, wo BIM (Building Information Modeling) inzwischen üblich ist, derzeit noch unausgereift ist.

Professor Dr.-Ing. Marc Gutermann vom Institut für experimentelle Statik der Hochschule Bremen spricht über die „Möglichkeiten und Grenzen experimentell gestützter Trag-sicherheitsnachweise an Stahlbeton- und Spannbetonbau-werken im Hoch- und Ingenieurbau“.

Die neue Vorgehensweise bei der Qualitätssicherung von Instandsetzungsprodukten unbekannter Zusammensetzung im Geschäftsbereich des Verkehrswasserbaus steht im Mittelpunkt des Beitrags von Dipl.-Ing. Andreas Westendarp, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe. Dabei stellt er die Konsequenzen dar, die sich durch das Ende der Übergangsregelung für die Geschäftsbereiche des Verkehrswasserbaus und des Bundes-fernstraßenbaus ergeben, nach der es möglich war, durch Vor-lage gültiger ABPs und Übereinstimmungsbestätigungen einen Nachweis der Verwendbarkeit und der Leistungsbeständigkeit der Instandsetzungsprodukte zu erbringen.

Die Ausführungen von Professor Dr.-Ing. Rainer Hohmann von der Fachhochschule Dortmund nehmen Bauteil-/Bauwerks-segmentfugen und Arbeitsfugen im Zuge von Beton-instandhaltungsarbeiten in den Fokus. Anhand von ausgewählten Ausführungsdetails klärt Professor Hohmann dabei Planungs-grundlagen sowie Planungsgrundsätze und berichtet über Schäden, die auf Planungsfehler zurückzuführen sind.

„Gutachten/ Planung und Ausführung von Betoninstandhaltungs-maßnahmen unter Berücksichtigung technischer Regelwerke und der Neuregelung des Architekten- und Ingenieurvertrags nach §§ 650 p ff. BGB“ sind das Thema von Professor Dr. jur. Gerd Motzke, Rechtsanwalt, Mering und Honorarprofessor für Zivil- und Zivilverfahrensrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg.

Der 14. GUEP Planertag findet am 26. November 2019 im Maternushaus in Köln statt. Die Kosten betragen 210 Euro (150 Euro für Frühbucher) für GUEP-Mitglieder, VDB-Mitglieder sowie für Mitglieder der an die ib angeschlossenen Landes-gütegemeinschaften und der BFI sowie für Behörden-vertreter, 280 Euro (220 Euro für Frühbucher) für Nichtmitglieder sowie 40 Euro für Studenten (bei Vorlage der Immatrikulations-bescheinigung). In den Kosten sind Bewirtung, Mittagsimbiss und Vortragskompendium als Download enthalten. Der Frühbucherrabatt wird bis zum 26.09.2019 gewährt. Interessenten können sich auf der Homepage Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) unter www.guep.de anmelden. Hier gibt es auch ausführliche Informationen zur Veranstaltung sowie zu den Inhalten der Referate.



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