Erster Platz für KS*ReCO Kalksandstein beim Umwelttechnikpreis
Auf ihrem Weg zur Klimaneutralität haben die E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG mit KS*ReCO Kalksandsteine entwickelt, die rund 40 % weniger CO₂ verursachen als die konventionell hergestellte Variante des Wandbaustoffs. Mit dieser Innovation belegte das Unternehmen nun den ersten Platz beim Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg in der Kategorie „Zirkuläres Wirtschaften und Vermeidung von Umweltbelastungen“.
„Mit ihrem CO₂-optimierten Kalksandstein zeigt E. Bayer, wie zirkuläres Wirtschaften und emissionsarme Baustoffproduktion Hand in Hand gehen können“, lobte Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann bei der Verleihung am 11. November den diesjährigen Preisträger. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verleiht den Preis seit 2009 im Zwei-Jahres-Takt. Ausgezeichnet werden Produkte, Technologien und Verfahren, die einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Umwelt oder zur Schonung der natürlichen Ressourcen leisten.

Recycling-Sand als Innovationstreiber im Bauwesen
Der verringerte CO₂-Ausstoß der KS*ReCO Kalksandsteine ergibt sich aus dem gezielten Einsatz regionaler Rohstoffe und recycelter Baustoffe sowie einem optimierten Produktionsverfahren. Der herkömmlichen Rezeptur – Kalk, Sand und Wasser – wird bei der Herstellung erstmalig ein Beton-Recycling-Sand beigemischt, was Jurymitglied Dr. Baumann als „wegweisend für die Ressourceneffizienz und Klimaneutralität im Bauwesen“ bezeichnete. Das Recyclingmaterial ersetzt sowohl einen Teil des Sandes als auch des Kalks, der in der Produktion die meisten CO₂-Emissionen verursacht. Durch die gewählte Steindruckfestigkeitsklasse 12 kann darüber hinaus auch Energie beim Pressvorgang eingespart werden, ohne an bauphysikalischen und technischen Qualitäten zu verlieren.

Nachhaltige Perspektiven durch CO₂-reduzierte Produktlinien
Der Umwelttechnikpreis sei eine besondere Auszeichnung für ihre Arbeit, erklärte Jörg Bayer, Geschäftsführer des Unternehmens, und betonte, dass sie ein Ansporn sei, weiterzumachen. Er kündigte an, dass das Unternehmen bereits an einer weiteren Produktlinie für nichttragende Wände arbeite, die mit weiteren CO₂-Einsparungen verbunden sei.

