Traditionsmarke auf neuem Terrain: KEIMFARBEN geht in Australien und Norwegen eigene Wege
Was lange indirekt funktionierte, wird nun zur offiziellen Firmengeschichte: KEIMFARBEN, Spezialist für mineralischen Bautenschutz, hat sich seit Mai 2025 mit einer eigenen Niederlassung in Australien etabliert. In Fachkreisen längst kein unbekannter Name, hatte KEIM seine Produkte dort seit mehr als drei Jahrzehnten über den Vertriebspartner Mineral Paints Australia in Umlauf gebracht. Nun gehört der langjährige Partner zum Unternehmen selbst.
Dieser Schritt ist mehr als ein bloßer Eigentumswechsel. Er markiert einen bewussten Wandel: Statt sich auf Zwischenhändler zu verlassen, will KEIM den australischen Markt nun aktiv mitgestalten. Das Potenzial sei groß, hieß es aus Unternehmenskreisen, zumal Nachhaltigkeit im Bausektor auf dem fernen Kontinent einen hohen Stellenwert genießt. Und genau hier, so glaubt man in Diedorf, liegt die eigene Stärke.
Geschäftsführer Rüdiger Lugert betonte, dass Australien ein Land sei, in dem verantwortungsbewusstes Bauen auf breiter Front gefragt sei. Das passe gut zur Philosophie seines Hauses. Mit langjähriger Erfahrung, einem kompetenten Management und einem engagierten Team vor Ort wolle man diese Chance nutzen und weiter wachsen.

Leitungsteam mit klarem Kurs
In Sydney lenkt Hoodad Mehrbod die Geschicke der neuen Niederlassung. Sein Ziel ist klar umrissen: Kundenbindung stärken, Partnerschaften ausbauen, Qualität sichern. Es gehe nicht um das schnelle Projekt, sondern um nachhaltige Beziehungen. Jedes Vorhaben solle die Handschrift tragen, für die KEIM seit Jahrzehnten steht: fachkundige Beratung, langlebige Produkte, sichtbare Ergebnisse.
Norwegen rückt näher
Nicht nur Down Under, auch im hohen Norden Europas vergrößert KEIM seinen Radius. Bereits zum Jahresbeginn 2025 wurde der norwegische Vertriebspartner STS in die eigene Struktur eingegliedert. Die nun offizielle Niederlassung wird unter dem Dach von KEIM Scandinavia geführt – ein Schritt, der nicht zuletzt die Logistik vereinfacht. Denn wie alle anderen Auslandsstandorte wird auch Norwegen direkt aus dem bayerischen Diedorf beliefert.
Der Ausbau des internationalen Netzes scheint damit erst am Anfang zu stehen. Wo der nächste Schritt hinführt, bleibt offen. Doch eines zeichnet sich ab: KEIM setzt zunehmend auf unmittelbare Nähe zu seinen Märkten – geografisch wie inhaltlich.

